Wenn es im Heizungskeller richtig warm ist, kann es sein, dass die Heizungsrohre nicht isoliert sind. Dann wird es im Heizungskeller richtig warm, aber die Wärme verpufft, bis sie im Wohnzimmer ankommt. Das ist ärgerlich, denn die Heizung arbeitet und kostet, aber richtig warm wird es trotzdem nicht. Eine sinnvolle Isolierung der Heizungsrohre tut also not.
Im Baumarkt findet jeder das passende Material dazu. Das Isolationsmaterial lässt sich mit einem Messer auf die passende Größe bringen. An Verbindungsstellen kann der Sparende selbstklebendes Aluband verwenden. Damit lässt sich im Jahr in einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche ein Betrag von etwa 175 Euro sparen. Jede Familie wird dieses Geld bestimmt besser verwenden können. Auch der Umwelt tut man was Gutes, wenn die Heizungsrohre gut isoliert sind. Eine Gasheizung wird rund 625 kg CO2 und eine Ölheizung sogar 800 kg weniger ausstoßen.
Das Isolieren von Heizungsrohren spart nicht nur Geld es ist auch eine Ordnungswidrigkeit, wenn es unterlassen wird. Laut der ENEV von 2009 ist der Eigentümer einer Immobilie dazu verpflichtet, Leitungsrohre und Armaturen zu dämmen.
Dabei ist es auch sehr wichtig und sinnvoll die Dämmung von Fenstern und Türen zu überprüfen, denn auch hier kann sehr viel Heizenergie verloren gehen. Die Fenster lassen sich ganz einfach überprüfen, in dem man mit einer Kerze am Rand des Fensters entlang fährt. Wenn die Kerze flackert, sollte die Fensterdichtung erneuert werden.
Bei einer Tür wird keiner unbedingt eine Kerze brauchen, aber auch hier kann sie gute Dienste erweisen. Wenn es unter der Tür durchzieht, kann eine Zugtier helfen. Zugtiere sind Tiere, die genäht oder gestrickt sein können, meist rund sind und einen Meter Länge am unteren Ende der Tür liegt. Es wird die kalte Luft draußen lassen.
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